Cronjobs sind eine praktische Sache und erleichtern einem das Leben. Mit schöner Regelmäßigkeit arbeiten sie ihre Aufgaben ab, lediglich im Fehlerfall muss man dafür Sorge tragen, dass nichts aus dem Takt gerät. Aber nicht immer sind Fehlerquellen offensichtlich, so zum Beispiel im Fall des Cronjobs zwischen 2 und 3 Uhr.
Tag für Tag verrichtet der Server seinen Dienst, doch was passiert an Tagen der Zeitumstellung? Beim Wechsel auf die Sommerzeit fällt eine Stunde aus, ein Cronjob zwischen 2 und 3 Uhr wird somit übergangen. Beim Wechsel auf die Winterzeit gibt es auch etwas Besonderes, da wird der Cronjob zweimal ausgeführt. Eigentlich lustig, außer man hat Zeit und Nerven für die Fehlersuche investiert. Dann lacht nur Murphy.
Ich kann mir durchaus vorstellen, dass diese tückische Anomalie nicht jedes System heimsucht. Wenn das Betriebssystem nicht in Echtzeit den Zeitwechsel vollzieht oder aber gar nichts mit Sommer- und Winterzeit zu tun hat, so geht alles den normalen Gang. Und wenn das System besonders schlau ist, dann kann es vielleicht sogar mit dem Problem fehlerfrei umgehen. Ob es aber solche Intelligenz schon in unseren Linux-Systemen gibt, da habe ich leider keine Ahnung. Vielleicht ja einer von euch.
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